Schwerkraftmaschine angekündigt: Vari-Mu per DSP

Schwerkraftmaschine angekündigt: Vari-Mu per DSP

  • 02.12.2015
  • Michael Krusch
  • Schwerkraftmaschine

Diese Meldung stammt vom Dezember 2015 – der ersten Ankündigung der Schwerkraftmaschine.

Schwerkraftmaschine heißt der neue Vari-Mu-Kompressor der Tegeler Audio Manufaktur.

Der vollanaloge Stereo-Signalweg entspricht dem des Vari Tube Compressors mit 4 Röhren und 6 Übertragern.

DSP erzeugt das Regelsignal, der Signalweg bleibt analog

Der Erzeugung des Regelsignals für den Kompressor übernimmt ein DSP. Damit ist es möglich, jedes Regelverhalten existierender Kompressoren nachzubilden. Den Kompressor wie einen Optokompressor inklusive Memoryeffekt regeln lassen? Kein Problem.

Ziel ist aber nicht, analoger Vorbilder zu emulieren, sondern Regelprogramme, die mit analogen Mitteln nicht oder nur mit großem Aufwand umsetzbar sind.

Zusätzlich gibt es ein Side-Chain-Filter in den Modi Lowcut 6 von 0 - 300 Hz regelbar und einen Tilt-EQ, um die Kompression optimal an das Audiomaterial anzupassen.

Mittels Mix-Regler kann zwischen komprimiertem und unkomprimiertem Signal übergeblendet werden.

Servomotoren und Fernsteuerung per Plug-in

Alle Regler sind mit Servomotoren ausgestattet und lassen sich über Netzwerk per DAW-Plug-In (VST, AU, AAX) oder den eingebauten Webserver fernsteuern. Damit sind alle Einstellungen der Schwerkraftmaschine pro Song speicherbar. Selbst der Automatisierung der einzelnen Parameter im Mix steht nichts im Wege.

Trotzdem ist die Schwerkraftmaschine komplett am Gerät bedienbar. Es gibt keine nur per Plug-In erreichbaren Funktionen.
Ein hochauflösendes LCD dient als Programmmodus- und Kompressionsanzeige.
Die Schwerkraftmaschine vereint die Flexibilität eines Plug-Ins mit dem Klang eines echter Analoghardware. Die Schwerkraftmaschine wird im Januar 2016 verfügbar sein.

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Die Schwerkraftmaschine heute

Was hier 2015 angekündigt wurde, ist seit Ende 2016 lieferbar und bis heute der Kern der Schwerkraftmaschine: ein vollanaloger Vari-Mu-Signalweg mit pro Kanal drei Übertragern und vier Trioden, ein digital erzeugtes Regelsignal, Servomotoren an allen Reglern. Aus den „Regelprogrammen“ sind elf Kompressions-Modi geworden, die wir in einer eigenen Serie erklären: Multi-Band Complex, Diode Pressor, Breakthrough, Stereo Transformer, Vari Tube Compressor, Vocal Leveler, Optical Compressor, Drum Smasher, Classical VariMu, Chart Analysis, DeEsser. Das Sidechain-Filter arbeitet als Low-Cut von 0 bis 300 Hz oder als Neigungsfilter, der Mix-Regler blendet zwischen komprimiertem und unkomprimiertem Signal. Bedient wird an der Frontplatte, über den eingebauten Webserver in jedem Browser oder per DAW-Plug-in (AU, AAX, VST); die Einstellungen werden mit dem Song gespeichert, und über das Plug-in lässt sich das Gerät in zwei unabhängige Monokanäle aufteilen. Wie es weiterging: die Meldung zum Marktstart im Dezember 2016, der erste Hardware-Editor’s-Choice-Award von Pro Tools Expert und Al Schmitt in den Capitol Studios.

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Mehr Infos zur Schwerkraftmaschine

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