Amazona.de testet den Creme RC: Fazit und Fakten
- 14.09.2021
- Julian Moreth
- Creme RC
- Review
Timm Brockmann von Amazona.de hat den Creme RC, unseren fernsteuerbaren Bus-Kompressor und Mastering-Equalizer, genau unter die Lupe genommen und kommt zu folgendem Ergebnis:
- "„Schiebt, drückt und knallt“ – der Tegeler Audio Manufaktur Creme RC hält, was er verspricht und kommt mit einem modernen, punchy klingenden Sound daher, der sich fast überall gut einfügen und durchsetzen kann."
- "Der neu entwickelte, schneller reagierende Cream-Modus ist für moderne Musikrichtungen interessant."
- "Die Symbiose aus analogem Sound und digitaler Kontrolle ist sehr gut gelungen und hebt den Creme RC heraus aus der großen Zahl der analogen Signalprozessoren."
- "Der Equalizer klingt wunderbar musikalisch und schafft es, in fast jeder Einstellung, gut zu klingen. Die nahezu stufenlose Einstellungsmöglichkeit der Frequenz ist eine echte Verbesserung zum Creme."
- "Auch der Kompressor liefert wunderbare Ergebnisse, mit einem straffen Bassbereich und einer luftigen räumlichen Präzision. Die Kombination aus Kompressor und Equalizer ist wunderbar zielführend im Studio, was durch die übersichtliche Gestaltung des Creme RC noch unterstrichen wird."
- "Eine deutliche, gefällig-glättende Färbung liefert er zwar nicht, dafür aber ein modernes, unverkennbar analoges Klangbild und somit ist der Creme RC eine echte Kaufempfehlung."
Was der Creme RC ist: Bus-Kompressor und Mastering-EQ mit Fernsteuerung
Der Creme RC vereint einen passiven Equalizer nach Pultec-Vorbild und einen VCA-Bus-Kompressor nach SSL-Vorbild in einem Gerät, die Reihenfolge ist umschaltbar. Das Besondere gegenüber dem Creme: Jedes Bedienelement sitzt auf einem Servomotor. Der Signalweg bleibt vollständig analog, aber das Plug-in (AU, AAX, VST) dreht beim Öffnen eines Projekts jeden Regler dorthin zurück, wo du ihn verlassen hast, und nimmt Automation entgegen wie jedes Plug-in. Bedient wird der Creme RC wahlweise an der Frontplatte, über den eingebauten Webserver im Browser oder über das DAW-Plug-in; angebunden ist er über Ethernet, auf Wunsch drahtlos über den Router. Genau das meint Amazona.de mit der „Symbiose aus analogem Sound und digitaler Kontrolle“.
Cream-Modus, Sidechain-Filter, Ratio: die Werte des Creme RC
Der Kompressor bietet Attack von 0,1 bis 30 ms, Release von 100 ms bis 1,2 s plus Auto und den im Test erwähnten Cream-Modus, Ratio 1,5 / 2 / 4 / 10 und ein Sidechain-Low-Cut-Filter bei 60, 120 oder 200 Hz. Alle Bedienelemente sind motorgesteuerte Potis, elektrisch geschaltet und nahezu stufenlos. Der EQ hebt den Bass bei 20, 30, 60, 100, 140 oder 200 Hz und die Höhen bei 10, 12, 16, 18, 20 oder 24 kHz an, jeweils 0 bis 5 dB. Der Creme ohne RC bietet dieselbe Kombination aus EQ und Kompressor, aber ohne Motorpotis und Fernsteuerung – zwei verschiedene Produkte, die man nicht verwechseln sollte.
Den kompletten Test kannst du hier auf Deutsch lesen.
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