Home Recording Made Easy testet den Creme (Video)
- 28.09.2018
- Victor Weiss
- Creme
- Review
Home Recording Made Easy - der Name ist Programm. David Vignola's YouTube Kanal bietet Coaching und Training für den aufstrebenden Musiker und Toningenieur. Der Creme passt perfekt zum Motto, denn mit ihm bekommt man spielend leicht einen professionell klingenden Mix. David zeigt in seinem Review auch wie einfach ihr den Creme in euer Mix-Setup integrieren könnt.
Das sagt David zum Creme:
“Super Kompressor und EQ, ich liebe ihn, der bleibt auf jeden Fall in meinem Rack. Ich genieße es wirklich sehr mit dem Creme zu arbeiten!"
"Der Creme fettet den Mix gut an, besonders die tieferen Frequenzen. Der Kompressor ist sehr vielseitig [...] und klingt nie schlecht. Er fügt genau die richtige Portion Farbe hinzu, und die perfekte Portion Bässe und Höhen [...] es ist, als ob er genau die fehlenden 10-15% hinzufügt, die den Mix am Ende professionell klingen lassen. Das ist es, was ich am Creme liebe!” - David Vignola
Was im Video passiert
Dave Vignola nimmt sich in gut 20 Minuten Zeit. Zuerst geht er Regler für Regler über die Frontplatte – Bypass, Sidechain-Low-Cut (60/120 Hz/voll), die EQ-vor/nach-Kompressor-Umschaltung, Bass-Boost 20–200 Hz und Höhen-Boost 10–24 kHz mit je bis zu 5 dB, Attack 0,1–30 ms, Release bis 1,2 s oder Auto, Ratio 1,5 bis 10:1 – und hebt hervor, dass alles gerastet ist und sich deshalb exakt wieder einstellen lässt. Dann zeigt er das Routing, das viele Zuschauer fragen: Der Mix geht aus zwei Line-Ausgängen des Interfaces (bei ihm ein Universal Audio Apollo 8p, Ausgänge 7/8) in den Creme und über zwei Eingänge (5/6) zurück in die DAW (Studio One) – auf dem DAW-Master liegt dann kein EQ und kein Kompressor mehr, das übernimmt der Creme. Am fertig gemischten R&B-Track fährt er die Einstellungen vor, mit denen er in den Creme hineinmischt: 2–3 dB Bass-Boost bei 60 Hz, 3–4 dB Höhen bei 12 kHz, Ratio 2:1, schnelle Attack und schnelles Release, 2–3 dB Gain Reduction, EQ vor dem Kompressor.
Weitere Auszüge aus dem Review
„Was ich am Creme bei diesem EQ liebe [...]: Man kann die Höhen ordentlich aufdrehen, volle 5 dB anheben, und es wird nicht hart, es wird einfach schön und funkelnd.“ – Dave Vignola, Video, Juli 2018 (übersetzt)
„Er ist warm, klingt aber gleichzeitig offen – die EQ-Sektion des Creme ist super, super musikalisch.“ – Dave Vignola, Video, Juli 2018 (übersetzt)
„Als ich diesen Song gemischt habe, habe ich in den Creme hineingemischt. Normalerweise stelle ich ihn [...] auf die Werte ein, die ihr jetzt seht [...], und mische hinein, statt ihn erst nach dem Mix draufzusetzen.“ – Dave Vignola, Video, Juli 2018 (übersetzt)
Dazu die Preisfrage, wörtlich: „super super affordable for what you're getting“ – und der Hinweis auf unser 14-Tage-Testprogramm, das er im Video selbst empfiehlt.
Was der Creme ist – und warum er auf der Summe sitzt
Der Creme ist unser Bus-Kompressor und Mastering-Equalizer: ein passiver EQ nach Pultec-Prinzip und ein VCA-Bus-Kompressor nach SSL-Art in einem 2-HE-Gerät. Die Reihenfolge ist umschaltbar – EQ vor dem Kompressor oder Kompressor vor dem EQ. Der Kompressor fügt auf der Summe die einzelnen Teile zu einem Ganzen zusammen, bei Ratio 1,5:1 fast unhörbar, mit höherer Ratio und schnellerem Timing mit eigener rhythmischer Handschrift; ein Sidechain-Filter hält Frequenzen unter 60 oder 120 Hz aus der Regelung. Der EQ liefert Bass-Boost zwischen 20 und 200 Hz und Höhen-Boost zwischen 10 und 24 kHz, jeweils 0–5 dB, alle Werte als Rastschalter – deshalb ist jede Einstellung exakt reproduzierbar. Wer Recall per Plug-in möchte, findet ihn im Creme RC mit Motorpotis: Amazona.de testet unseren Creme RC.
Hier das Review:
Und hier auch das Unboxing:
Du möchtest den Creme in deinem Studio für 14 Tage testen?
Registriere dich hier
Home Recording Made Easy online: https://www.homerecordingmadeeasy.com/
Mehr zum Thema: Home Recording Made Easy: Summing mit dem TSM · Mixdown Online (Chris Selim) testet den Creme · Mixing und Mastering mit etwas Creme