Amazona.de testet den Vari Tube Recording Channel

Amazona.de testet den Vari Tube Recording Channel

  • 07.05.2012
  • Michael Krusch
  • Testbericht
  • VTRC

Amazona.de über den VTRC-Channel-Strip (Mai 2012)

07.05.2012
Hagen Finn schrieb:
...ein vielseitiger und charaktervoll klingender Kanalzug für moderne Aufnahmeverfahren...
...bringt immer das nötige Quäntchen Wärme in die Aufnahme...
...Ich finde gerade die eindeutig wahrnehmbaren Kompressionen der beiden sehr gelungen, auch wenn bei entsprechender Einstellung natürlich auch sanfte kaum hörbare Kompression möglich ist...


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Weitere Auszüge aus dem Test

„Die Zweiteilung empfinde ich als sehr praktisch, da man einerseits einen relativ cleanen Klang, andererseits auch einen stark mit Obertönen angereicherten Klang einstellen kann.“ – Hagen Finn, Amazona.de, Mai 2012
„Mit nur einem Regler für Ratio und Threshold ist der Kompressor sehr einfach zu bedienen und klingt wirklich sehr gut!“ – Hagen Finn, Amazona.de, Mai 2012
„‚Vintage‘ ist hier die absolut korrekte Beschreibung des Klangcharakters, ohne damit negative Attribute aufzurufen.“ – Hagen Finn, Amazona.de, Mai 2012

Gemeint ist mit der „Zweiteilung“ die Eingangsstufe aus Input- und Gain-Regler: Input bestimmt den Pegel, Gain den Klangcharakter des Röhrenvorverstärkers – von clean bis obertonreich.

Was der Vari Tube Recording Channel ist

Der Vari Tube Recording Channel (VTRC) ist unser Röhren-Channel-Strip: Mikrofonvorverstärker, passiver Equalizer und Kompressor in einem Gerät. Der Vorverstärker – mit Übertrager, echter 48-V-Phantomspeisung und hochohmigem Instrumenteneingang – lässt sich über den Gain-Regler im Charakter von klar-direkt bis vintage-fett verändern. Der passive EQ nach dem Pultec-Prinzip bietet Low-Cut, eine Tiefmitten-Anhebung, eine Mitten-Absenkung und eine Höhen-Anhebung bis 24 kHz. Die „beiden Kompressionen“, die Amazona.de lobt, sind der Opto-Kompressor – eine LED regelt einen lichtempfindlichen Widerstand, das Ergebnis ist eine offene, weiche Kompression – und der Vari-Tube-Kompressor nach dem Vari-µ-Prinzip, der direkt die Verstärkung einer Regelröhre beeinflusst und dem Signal Präsenz gibt; beide lassen sich gleichzeitig nutzen. Die Reihenfolge von EQ und Kompressor ist schaltbar, der EQ kann auch in den Sidechain des Kompressors gelegt werden, und ein Line-Eingang mit eigenem Übertrager erlaubt es, bereits aufgenommene Spuren nachträglich zu bearbeiten. Der Test von 2012 galt der ersten Version; die überarbeitete Version hat Amazona.de 2015 erneut getestet: Amazona.de – Test Vari Tube Recording Channel.

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Mehr Infos zum Vari Tube Recording Channel

Mehr zum Thema: Amazona.de – Test Vari Tube Recording Channel · Jake Roeder: VTRC – „Best Strip I've Ever Used“ · Lauren Passarelli im Interview: Berklee und VTRC

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